PROJEKTSTEUERER NEHMEN ARBEIT AUF

Der Neubau des Verbandsgemeindehauses wird in den nächsten Jahren regelmäßig Thema im Verbandsgemeinderat (VGR) sein. Im Dezember 2018 stellte sich dort erstmals das Fachbüro Hitzler Ingenieure vor, das die Projektsteuerung (externes Baucontrolling) übernommen hat. Mindestens einmal im Quartal werden die Projektsteuerer im VGR Rede und Antwort stehen.

Nach einem mehrstufigen Vergabeverfahren hatte das Fachbüro Hitzler Ingenieure aus München mit Niederlassung in Koblenz den Auftrag für die Projektsteuerung bei dem komplexen Bauvorhaben erhalten. Nun stellte sich das Hitzler-Team im VGR vor und seine Arbeitsweise dar. „Wir treten in Montabaur mit einer Doppelspitze an.“ So führte Wirtschaftsingenieur Leon Mettler sich und Architekt Michael Müller ein. „Aber hinter uns stehen rund 100 Kollegen aus allen Fachdisziplinen, die man rund ums Bauen braucht. Vor allem mit kommunalen Bauprojekten kennen wir uns aus“, so Mettler und verwies auf eine lange Referenzliste. Die Aufgabe bei diesem Projekt sei es, die Aspekte Kosten, Termine und Qualität ständig parallel im Blick zu haben. Dazu gehört, die vielen Elemente der Planung aufeinander abzustimmen, den Fortgang der Bauarbeiten permanent zu begleiten und dabei den VGR auf dem Laufenden zu halten. „Das Hitzler-Team wird hier im VGR direkt und ungefiltert berichten. Die Berichte werden ausdrücklich nicht vorher mit der Verwaltung abgestimmt“, hob Bürgermeister Richter-Hopprich hervor.

Darüber hinaus fungiert das Hitzler-Team als Koordinator zwischen der Verwaltung und den am Projekt beteiligten Planern und ausführenden Firmen. „Wir wissen zu jeder Zeit, wo das Projekt gerade steht in Bezug auf Kosten, Termine und Qualität. Das ist unsere Aufgabe“, fasste Mettler zusammen. Aktuell arbeiten die Planungsbüros (zu denen auch die BOF Architekten gehören), Projektsteuerung und Verwaltung daran, die Grundlagen wie beispielsweise den Bedarfsplan weiter zu konkretisieren. Daraus werden dann eine tragfähige Projektplanung und ein entscheidungsreifer Architektenentwurf entwickelt. Beides soll voraussichtlich im Mai 2019 dem VGR und damit der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Wir stecken gerade in der wichtigsten Phase, denn jetzt werden Grundlagen definiert und Grundsatzentscheidungen gefällt. Zu Beginn eines Projektes hat man den stärksten Einfluss auf die Kosten; je weiter das Projekt fortschreitet umso weniger kann man an den Kostenschrauben drehen“, stellte Michael Müller klar. Aktuell ermittelt das Hitzler-Team sämtliche Nebenkosten des Projektes und erstellt den Rahmenterminplan, „unsere Königsdisziplin“, so Müller. Parallel dazu wird auch in der Verwaltung intensiv am Raum- und Funktionsplan weiter gearbeitet und dabei alle Nutzer, also alle Verwaltungsmitarbeiter, einbezogen. „Wir definieren, was wir als Verwaltung in Zukunft brauchen und legen uns Punkt für Punkt fest“, beschrieb Bürgermeister Richter-Hopprich die laufenden Prozesse in seinem Haus. „Aber wir gehen keinen Schritt ohne die politischen Gremien.“

Bild: Herzlich willkommen: Die Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Richter-Hopprich begrüßten das Team von Hitzler-Ingenieure - im wahrsten Sinne des Wortes - in der Mitte des Verbandsgemeinderates.